FAQ Spindeln

Im folgenden Abschnitt finden Sie Antworten auf die gängigsten Fragen zum Thema Spindeltechnik.

Sollten Sie Fragen haben, die hier nicht beantwortet werden, können Sie uns diese gern über eine Anfrage zukommen lassen.

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Fragen zum Thema Spindeln

Für Schleif-, Fräs- und Bohranwendungen sowie alle Arten von Antrieben, die hochpräzise laufen müssen.

Nein. GMN stellt auch Werkstück- und Abrichtspindeln für Generatoren zur Energie(rück-)gewinnung oder Prüfstandmotoren her. Außerdem bietet GMN kundenspezifische Lösungen an.

Ja. Immer dann, wenn es die Bearbeitungsaufgabe fordert oder durch die günstigere Baugröße aufgrund höherer Leistungsdichte Vorteile entstehen.

Nein. Es gibt Spindeltypen, bei denen der Motor angeflanscht ist. Darüber hinaus fertigt GMN auch Spindeln ohne Motor (d. h. fremdangetriebene Spindeln).

In der Regel werden GMN Hybridkugellager verwendet. Die nach GMN Werknorm hergestellten Hochpräzisionskugellager entsprechenden mindestens den Genauigkeitsklassen P4/ABEC 7 bis P2/ABEC 9, vielfach sind die Toleranzen sogar enger.

Fett-Dauerschmierung oder Öl-Luft-Schmierung.

Nein. GMN produziert ausschließlich wälzgelagerte Spindeln.

Neben den genormten Aufnahmen wie HSK, SK und PSC, haben manche Spindeltypen eine GMN Schleifdornaufnahme. Diese ist entweder durch Innenkegel mit Plananlage, Passbohrung mit Plananlage oder durch Außenkegel für die Aufnahme von Schleifscheibenflanschen charakterisiert.

Ja. Es gibt z. B. Sensoren zur Überwachung der Werkzeugaufnahme (bei Spindeln mit automatischem Werkzeugwechsel), zur Messung der Wellenverlagerung, zur Überwachung der Motortemperatur (Sensor passend für die jeweils einzusetzende Steuerung bzw. Frequenzumformer) und Lagertemperatur (Sensor PT100) sowie zur Erkennung von Schwingungen, zur Drehzahlüberwachung und zur Anfunkerkennung (AE-Sensorik).

Ja. Schmiergeräte und Kühlaggregate sind bei GMN ebenso erhältlich wie Stecker, Kabel, Schleifdorne, Schleifscheibenflansche und Riemenscheiben.

Ja. Wenn gewünscht, kann ein Servicetechniker mit beauftragt werden, der bei der Inbetriebnahme hilft und dem Bedienpersonal Fragen beantwortet.

Ja, wenn die Werkzeugaufnahme über eine geeignete Schnittstelle wie z. B. HSK, SK und PSC erfolgt, oder eine Verdrehsicherung vorhanden ist. Bei Befestigung durch ein Gewinde im Zentrum der Welle darf die Spindel nur in einer Drehrichtung betrieben werden. Die Drehrichtung muss vom Kunden bei der Anfrage/Bestellung vorgegeben werden.

GMN ist in der Regel nur zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. In dieser Zeit arbeitet deshalb auch nur eine „Notmannschaft“.

GMN hat hier eigenes Know-how zur Berechnung der notwendigen Parameter. Lassen Sie uns frühestmöglich wissen, welche Steuerung/welcher Umformer eingesetzt wird (Siemens, FANUC, Heidenhain, …). Bei Spindeln in Sonderausführung ist dieses Datenblatt Bestandteil unserer Betriebsanleitung.

Motor- und Hochfrequenzspindeln sind mit leistungsfähigen Motoren ausgestattet. Durch den Stromfluss in der Wicklung findet eine Erwärmung statt, die eine von der Isolationsklasse abhängige Temperatur nicht überschreiten darf. Um die Leistungsfähigkeit der Spindel voll nutzen zu können, müssen die Motoren gekühlt werden.

Je nach Spindelausführung mit einem Lüfter (direkt an der Spindelwelle montiert) oder, bei Auslegung für einen großen Drehzahlbereich, auch mittels extern angebrachter Lüfter (z. B. Typenreihe TSEV).

Hochfrequenzspindeln haben interne Kühlkanäle. Zur Abfuhr der Wärme mittels Kühlwasser oder dünnflüssigem Öl, werden in der Regel dafür geeignete Kühlaggregate eingesetzt, die auch über GMN bezogen werden können.

Alle zum Zeitpunkt der Anfrage vorhandenen Details (maximal zulässige Abmessungen, Motorleistung, Drehzahl, Schnittstelle etc.). Zusammen mit unserem technischen Außendienst/unserer Vertretung können alle noch offenen Fragen geklärt werden.

Ja. GMN bietet Schmiergeräte zur Versorgung der Lager mit ausreichend Schmieröl für mehrere Spindeln gleichzeitig an.

GMN Spindeln werden ausschließlich in unserem Stammwerk in Nürnberg, Deutschland, gefertigt.

Ihre GMN Spindel ist für einen täglichen, rauen Betrieb und lange Lebensdauer ausgelegt.

Die Beantwortung dieser Frage ist jedoch nicht ganz leicht. Die tatsächliche Lebensdauer jeder Spindel kann nur einzeln abgeschätzt werden und ist sehr stark abhängig von äußeren Einflüssen:

  • Wuchtgüte, Art und Ausführung der eingesetzten Werkzeuge
  • Wartungsaktivitäten
  • Art und Ausführung des Schmiersystems und Qualität des Schmieröls
  • Umfang und Art der Nutzung
  • Tatsächlich genutzter Drehzahlbereich

Generell:

  • Spindeldurchmesser so groß wie möglich, Länge so kurz wie nötig
  • Werkzeug und Werkzeugaufnahme so groß und kräftig und so kurz wie nötig
  • Stets die wirtschaftlichste Drehzahl auswählen (Umfangsgeschwindigkeit Werkzeug)

Zusammen mit unserem technischen Außendienst/unserer Vertretung können alle noch offenen Fragen geklärt werden.

Alle Vorgänge im Zusammenhang mit der jeweiligen Spindel werden in unserer Datenbank eingepflegt. Bei möglichen technischen Verbesserungen im Zuge der Weiterentwicklung unserer Produkte können wir sicherstellen, dass diese auch im Servicefall bei Ihrer Spindel berücksichtigt werden.

 

Bei jeder GMN Hochfrequenzspindel sind auf dem Spindelgehäuse eine Typenbezeichnung und ein Typenschild eingraviert. Das Typenschild enthält die elektrischen Betriebsdaten der Spindel (siehe Abbildung).

Alle Daten des Typenschildes müssen mit den betreffenden Daten des jeweiligen Prüfprotokolls übereinstimmen!

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