In seiner Grundform besteht ein Freilauf als sog. Einbauelement aus einer definierten Anzahl von Klemmelementen, einem Käfig, der die Klemmkörper am Umfang verteilt und aus einer Feder, die einen ständigen Reibkontakt zwischen den Klemmelementen und den Anschlussteilen sicherstellt.
→ Einbauelement (Käfig, Feder, Klemmkörper)
Kombinationen dieser Einbauelemente mit Ringen, Lagerung und Dichtungen führen zu verschiedenen Komplettlösungen.
→ Komplettlösung (Einbauelement, Lagerung, Dichtung)
→ Link zu Anwendungsarten und Anwendungsgebiete
Grundsätzlich gilt folgende Empfehlung:
→ Hier finden Sie weitere Informationen zur Anfederung.
Das maximal zulässige Drehmoment wird einerseits von der Baugröße des Freilaufs und andererseits von den Wanddicken und Festigkeiten der Anschlussteile beeinflusst.
Die Anforderungen an die Anschlussteile sind sehr unterschiedlich - je nach gewählter Freilaufbauform. Eine Übersicht finden Sie hier:
Grundsätzlich können Freiläufe mit Öl oder Fett geschmiert werden.
Bei Ölbadschmierung reicht es aus, wenn der Freilauf im Stillstand bis zu 1/3 im Ölbad steht.
Bei Fettschmierung ist besonders darauf zu achten, dass der Freilauf nicht überfettet wird. Eine vollständige Fettbefüllung kann zu Schaltfehlern und zur Überlastung des Freilaufs führen.
Reibwertmindernde Additive (z.B. MoS2) sind nicht zulässig.
Eine Auswahl empfohlener und getesteter Schmierstoffe können Sie unseren Schmierstoffhinweisen entnehmen.
→ Schmierstoff-Hinweise Klemmkörperfreiläufe
→ Schmierstoff-Hinweise Klemmrollenfreiläufe
Abgedichtete Freiläufe können bis zu 110°C eingesetzt werden.
Für offene Ausführungen sind max. 160°C zulässig.
Die Anlasstemperatur von 100 Cr 6 (Klemmkörper, Laufringe, Kugeln) liegt bei ca. 180°C.
Vorsicht ist bei Typen mit Kunststoffkäfig geboten:
Die Baureihen FE 453 Z und FE 422 Z und alle Komplettfreiläufe, die diese Einbauelemente als Komponenten enthalten sowie alle Kugellagerfreiläufe, besitzen einen Kunststoffkäfig, der max. bis zu 140°C eingesetzt werden kann.
Bei sehr tiefen Temperaturen ist besonders auf den Schmierstoff zu achten. Hier können zu große Fettmengen besonders schnell zu Problemen beim „Kaltstart" führen. Im Rahmen der FVA wurden Schaltversuche bei sehr tiefen Temperaturen bis -40°C durchgeführt und es wurden keine grundsätzlichen Einschränkungen festgestellt.
Die abgedichteten Bauformen (62xx-2RS, FND, FPD, RA) sind wartungsfrei, bei den anderen ist die zu erwartende Schmierstoffverschmutzung durch den Kunden abzuschätzen. Normalerweise genügt auch hier die Erstbefettung / Ölung bei der Montage. Bei Einbau in Getrieben reichen üblicherweise die turnusmäßigen Getriebeölwechsel aus.
Nein, die Abschaltung muss mit einer gesonderten mechanischen oder elektronischen Schaltkupplung realisiert werden. Eine Kraftflussumkehr ist nicht möglich, GMN-Klemmkörperfreiläufe wirken immer nur in eine Richtung.
Nein! Dünnflüssigere Stoffe wie z.B. Wasser, wässerige Emulsionen, Benzin, leichtes Heizöl, Lösemittel, usw. sickern unter der Dichtung durch, auch Drücke können nicht gedichtet werden. Die RS-Dichtung ist zur Abdichtung gegen Fett ausgelegt.
13. - 18. September, Chicago
Gebäude Ost,
Stand E-5253
28. September -
02. Oktober, Stuttgart
Halle 4, Stand 4C71