Der Einbau von Kugellagern setzt große Sorgfalt, Sachkenntnis und Sauberkeit voraus, um eine optimale Leistung zu erreichen.
Fehler beim Einbau von Kugellagern können den Wert der besten Konstruktion in Frage stellen und zusätzlich hohe Reparatur- und Wartungskosten verursachen.
Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Hinweise zum richtigen Einbau von Kugellagern geben:
Die folgenden Bilder sollen den richtigen Einbau verdeutlichen:
Die blauen Linien stellen den Kraftfluß beim Aufpressen dar.
Es ist zu erkennen, daß hier die Montagekräfte über die Wälzkörper geleitet werden. Das führt zu Eindrücken in den Laufbahnen und somit zu Laufgeräuschen und verminderter Gebrauchsdauer des Lagers.
Hier wird ein Kugellager bei Festsitz auf der Welle richtig aufgepreßt.
Die Montagekräfte werden nur über den Innenring eingeleitet. Kugeln und Laufbahnen bleiben kraftfrei und unbeschädigt.
In dem seltenen Fall, daß zwei Festsitze vorgesehen werden, kann das Lager so montiert werden, daß beide Ringe gleichmäßig gedrückt werden.
Auf diese Weise bleiben Kugeln und Laufbahnen ebenfalls unbeschädigt.
Ölschmierung
Bei ölgeschmierten Lagern ist allgemein kein besonderer Einlaufvorgang vorgeschrieben, es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, wenn
Fettschmierung
Bei Fettschmierung ist ein Fettverteilungslauf notwendig. Damit wird der pastöse Anteil des Fettes aus dem Bewegungsspalt verdrängt. Es kann sich ein trennender Ölfilm zwischen Kugeln und Laufbahnen aufbauen.
Im späteren Betrieb des Lagers wird hierdurch wärmeerzeugende Walkarbeit vermieden. Außerdem verhindert eine gleichmäßige Ölschicht auf den Bewegungsflächen Mischreibung.
GMN empfiehlt für die Mehrzahl der Anwendungen den im Technischen Informationsblatt "Fettverteilungslauf" vorhandenen Ablauf.
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GMN-Kunden wissen die
Vorteile einer
DLC-Schicht auf der
Mantelfläche des
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insbesonders am
Loslager.
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Fettdauerschmierung bei
hochdrehenden Lagern für
reduzierte Betriebskosten
und längere Gebrauchsdauer.
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Kugellager-
Berechnungsprogramm
Globus 2005