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Einbauhinweise

FE 400 M/Z/Z2
FE 8000 -

Oberfläche und Härte:
Die Laufbahnen für Freilauf und Rollenlager müssen gehärtet und geschliffen sein. Bei Oberflächenhärtung muss zur Übertragung des vollen Drehmoments die Einhärtetiefe (Eht) mindestens 1,3 mm betragen. Bei geringerem Drehmoment genügt eine entsprechend kleinere Einhärtetiefe.

HRC = 60+4
Eht >= 1,3 mm
Oberfl.: RZ <= 2,5 µm

Einbaupassung:

Serie 400: Nabe DL = H6
Welle dL = h5
Maximaler Radialschlag je nach Einsatzfall 0,04 mm.
Serie 8000:    Nabe DL = H6
Welle dL = h6
Max. Koaxialitätsabweichung (Mittenabweichung) der beiden Laufbahnen nach DIN ISO 1101: Ø 0,09 mm.

Der Freilauf benötigt eine seitliche Anlaufbegrenzung durch einen Bund, eine Anlaufscheibe oder einen Sicherungsring (runde Kante am Freilauf). Bei Welle und Nabe sollten zur besseren Montage die Kanten gefast sein.


FE 400 M / Z / Z2

Die Einbauelemente FE 400 M und FE 400 Z/Z2 werden zur besseren Montage und zur stabileren Verpackung auf Hartpapierrohren angeliefert.


FE 400 M

Um die Typenreihe FE 400 M sind zur Montage-Erleichterung Gummiringe gespannt:

Die Freiläufe können wahlweise rechts- oder linksklemmend eingebaut werden.

Der Freilauf wird bis zur Hälfte vom Hartpapierrohr über die Welle in die Nabe geschoben. Nach Entfernen des Gummiringes kann der Freilauf vollständig eingeschoben werden.

Sitzt der Freilauf tiefer in der Nabe, und ist ein direktes Einschieben vom Hartpapierrohr nicht möglich, so lässt sich über eine Zwischenhülse die Montage erleichtern.

 

FE 400 Z/Z2

Die Freiläufe können wahlweise links- oder rechtsklemmend eingebaut werden.

Der Freilauf wird in das Außenteil gesteckt und die seitliche Begrenzung wird vorgesehen. Die gefaste Welle kann dann mit einer Dreh-Schiebebewegung eingeführt werden.

Können Welle und Nabe nicht gefast werden, so wird der Freilauf bis zur Hälfte auf die Welle gesteckt, damit die Klemmkörper kippen. Der äußere Durchmesser des Klemmkörperkranzes verkleinert sich, so dass die Welle mit Freilauf eingeschoben werden kann.

 

FR 400 / FRN 400

Einbaupassung:

Außenring mit Presssitz: Nabe D = H6
Innenring mit Presssitz (FR): Welle d = h5
Innenring mit Passfedernut (FRN):  Welle d = js6(k5)

Maximaler Radialschlag je nach Einsatzfall 0,02 mm.
Passfedernut am Innenring Type FRN nach DIN 6885 Bl. 1 (P9) mit Rückenspiel.

Maschinenteile, in die Freilaufringe ein- bzw. aufgepresst werden, können aus Stahl oder aus Nicht-Eisen-Metallen gefertigt sein. Bei Verwendung von Nicht-Eisen-Metallen - bitte Rückfrage.

Für ein- bzw. aufgepresste Freilaufringe sind keine Sicherungen in axialer und radialer Richtung für einwandfreie Drehmomentübertragung erforderlich. Die Innenringe der Type FRN müssen axial gesichert werden.

Achtung: Bitte die Anschlussteile im Bereich des Freilaufsitzes und die Freilaufringe vor dem Auf- bzw. Einpressen gründlich reinigen (fettfrei).

Schmierung:
Alle Einbauelemente und Rollenlager sind werkseitig nur mit Korrosionsschutz versehen. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte unseren Schmierstoff-Hinweisen.

 

 

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