Nein, Drücke können grundsätzlich nur gedrosselt, aber nicht abgedichtet werden.
Nein, anstehende Flüssigkeiten fließen einfach durch den Spalt. Aus diesem Grund muss darauf geachtet werden, dass sich vor der Dichtung kein Flüssigkeitsrückstau bilden kann.
Nur bedingt: Sperrluft verbessert die Dichtwirksamkeit nachweislich, aber der Luftverbrauch ist relativ hoch. Der zugeführte Luftstrom entspannt sich außerdem gleichmäßig nach beiden Seiten der Dichtung. Wenn direkt neben der Dichtung eine Lagerstelle liegt, besteht das Risiko, dass der Schmierstoff ausgeblasen (bei Öl) oder ausgetrocknet (bei Fett) wird.
Ja, Schleuderscheiben verbessern die Dichtwirkung insbesondere bei niedrigen Drehzahlen wesentlich. Daher wird der Einsatz einer Schleuderscheibe zum Schutz des Dichtspaltes grundsätzlich empfohlen.
Hier ist ein befetteter Dichtspalt zu empfehlen. Mit dem entstehenden Fettpolster können Staubpartikel relativ zuverlässig abgedichtet werden. Die Ausführung ist für alle Spaltdichtungen der Baureihe „S“ verfügbar.
Im Betrieb entsteht eine kleine Fettwulst am Labyrintheingang, in der der Großteil des Staubs kleben bleibt.
Das ist grundsätzlich die bestmögliche, allerdings auch die aufwendigste Lösung.
Zwischen den 2 Dichtungen muss ein ausreichend großer Spalt von mindestens 5mm und eine entsprechende Abflussbohrung vorgesehen werden.
Bei Staub kann Fettpolster zwischen den 2 Dichtungen eingebracht werden.
Nur mit Unterstützung durch Sperrluft.
13. - 18. September, Chicago
Gebäude Ost,
Stand E-5253
28. September -
02. Oktober, Stuttgart
Halle 4, Stand 4C71
| Der neue Dichtungskatalog ist verfügbar. |