| Bei der GMN Labyrinthdichtung aus Kunststoff werden Innen- und Außenring, im Gegensatz zu der Metalldichtung, aus demselben Material gefertigt. Der Spalt entlang der Labyrinthgeometrie verlauft konisch. Die Kunststoffdichtungen weisen aufgrund ihrer asymmetrischen Labyrinthgeometrie unterschiedliche Spalthöhen auf. Die minimale Spalthöhe von ca. 0,5 mm gewährleistet größtmögliche Effektivität. |
| Außen- und Innenring: | Hochwertiges Polyoxymethylen | |
| Temperaturbereich: | -40 bis +60°C |
Aufgrund der korrosionsfreien Materialeigenschaften eignen sich Kunststoffdichtungen von GMN insbesondere zum Schutz gegen wasserhaltige Flüssigkeiten.
Auch gegen Wasser und Waschlaugen bei höheren Temperaturen sind TK-Acetalharze widerstandsfähig. Hierbei ist die geringe Wasseraufnahme (max. 0,8%) von Vorteil.
Polyoxymethylen weist eine hohe Resistenz gegen zahlreiche Säuren (Milchsäure), Chemikalien und Pilze auf.
Die TK-Acetalharze zeigen eine gute Beständigkeit gegen die meisten gebräuchlichen organischen Lösungsmittel, Alkohole, Ester, Ketone, aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe sowie gegen Treibstoffe, Fette und Öle. Gegen Oxidationsmittel sowie organische und anorganische Säuren (pH < 4) sind TK-Acetalharze nicht beständig. Dagegen greifen Alkalien auch bei höheren Temperaturen das Material nicht an.
GMN berührungslose Kunststoffdichtungen sind für die Lebensmittelindustrie freigegeben.
Für die Auswertung der chemischen Beständigkeiten nutzen Sie unser Abfragemodul.
Bitte wählen Sie für die Auswertung den Anfangsbuchstaben der Chemikalie und anschließend die entsprechende Bezeichnung.
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Körnige Verschmutzungen |
Das Funktionsprinzip berührungsloser Dichtungen basiert auf der Höhe des Dichtspalts zwischen Innenring und Außenring.
Eine geringe Spalthöhe optimiert die Leistung der Dichtungskomponente.
Je enger die Spalthöhe gestaltet ist, umso geringer ist die Fläche (Ringspalt), über die auftreffende Flüssigkeitspartikel in die Dichtung eindringen können. In Abhängigkeit von Menge und Geschwindigkeit (Intensität) der Beaufschlagung ist unter Umständen ein zusätzlicher Schutz des Spaltes vor direkter Beaufschlagung empfehlenswert.
Ein enger Dichtspalt erzeugt darüber hinaus bei steigender Umfangsgeschwindigkeit ein Luftpolster, das die Wirksamkeit der Dichtung zusätzlich unterstützt.
GMN Kunststoffdichtungen weisen aufgrund ihrer asymmetrischen Labyrinthgeometrie unterschiedliche Spalthöhen auf. Die minimale Spalthöhe von ca. 0,5 mm gewährleistet größtmögliche Effektivität.
Die Labyrinthgeometrie wirkt als Barriere gegen alle Flüssigkeitens- und Staubpartikel. Die Partikel prallen gegen das Labyrinth und werden abgebremst. Die Richtungswechsel im Labyrinth machen ein Passieren der Dichtung fast unmöglich.
Die Labyrinthdichtungen besitzen 2-4-stufige Labyrinthe. Bei dieser Bauform optimiert der konische Verlauf des Labyrinths die Dichtwirkung unter Ausnutzung der Fliehkraft. Eingedrungene Medien werden durch Rotation zum großen Spaltdurchmesser hin gefördert.
Anstehende Flüssigkeitspegel und unterschiedliche Drücke auf den beiden Dichtseiten können grundsätzlich nur gedrosselt, aber nicht abgedichtet werden.
Zum besseren Schutz gegen Staub sind alle Typen der Bauform S auch mit gefettetem Dichtspalt erhältlich. Der Spalt bleibt jedoch bei rotierender Welle nicht dauernd und durchgehend mit Fett gefüllt.
Anstehende Flüssigkeitspegel und unterschiedliche Drücke auf den beiden Dichtseiten können grundsätzlich nur gedrosselt, aber nicht abgedichtet werden.
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Sax = 1 mmDas Axialspiel in montiertem Zustand beschreibt die gesamte axiale Beweglichkeit von einer Endposition zur anderen. Die Dichtungen müssen mittig eingebaut werden, somit steht der Wert des halben Axialspiels in beide Richtungen zur Verfügung. |
Bei steigenden Umfangsgeschwindigkeiten kann sich der auf die Welle aufgepresste Innenring - in Abhängigkeit von Masse und Drehzahl - aufweiten und den erforderlichen Kontakt zur Welle verlieren (Abhebedrehzahl).
Diese Drehzahlgrenze wird nur selten erreicht. Durch die Verstärkung des Presssitzes kann die maxiamle Drehzahl zusätzlich gesteigert werden.
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Bei intensiver und direkter Beaufschlaung kann eine zusätzliche Schleuderscheibe den Dichtungsspalt vor eindringenden Flüssigkeiten schützen. Die Schleuderscheibe soll in ausreichendem Abstand (Kapillarkräfte beachten) vor der Dichtung montiert werden. Ausreichende Abflussmöglichkeiten vor der Dichtung verhindern einen Flüssigkeitsrückstau vor dem Dichtspalt. (Anstehende Flüssigkeiten am Dichtspalt können zur Leckage führen.) Bei nicht horizontalen Einbaulagen beraten wir Sie gerne bei der Gestaltung individueller Lösungen zum wirksamen Schutz des Dichtungsspalts vor direkter Beaufschlagung. |
Unsere Berührungslosen Dichtungen erfüllen ohne weitere Zusatzmaßnahmen die Schutzklasse IP44 nach DIN 60 529 (IEC 60 529).
Sonderlösung gegen extreme Beaufschlagung > die GMN Tandem-Labyrinthdichtung!
Auch nachzulesen bei:
developmentscout.com