Außen- und Innenring der berührungslosen Dichtungen von GMN müssen grundsätzlich mittig zueinander ausgerichtet werden. In dieser berührungslosen Position steht beidseitig das halbe Axialspiel Sax/2 zur Verfügung.
Aufgrund des Presssitzes ist eine axiale Sicherung der Dichtungsringe nicht erforderlich.
Labyrinthdichtung aus Metall |
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1. GMN Dichtung auf der Welle vormontieren. Zwischen Gehäuse und Gehäusedeckel wird als Montagehilfe ein Blech der Stärke Sax/2 (halbes Axialspiel der Dichtung) eingelegt.
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Außen- und Innenring der Dichtung dürfen beim Vorspannen der Spindellagerung (z. B. mit Hilfe einer Wellenmutter) nicht zueinander verschoben werden. Die Montage der Dichtung im Gehäusedeckel verhindert einen Versatz von Außen- und Innenring. |
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Die Verwendung einer Dichtung mit erhöhtem Axialspiel oder die asymmetrische Anordnung der Dichtungsringe in Ausdehungsrichtung können das Überschreiten des maximalen Axialspiels vermeiden. (Das Überschreiten des maximalen Axialspiels kann die Dichtungsringe beschädigen.) |
| Zwei nebeneinander angeordnete Metalldichtungen gewährleisten mit einer zwischenliegenden Abflussbohrung (abstand mind. 5 mm) absolute Dichtheit. Flüssigkeit zwischen den Dichtungen wird zuverlässig abgeführt. |
| Bei der Tandemanordnung werden die Kunststoffdichtungen mit unterschiedlicher Orientierung montiert. Eine Dichtung wirkt gezielt gegen mögliche Verschmutzungen von außen, während die andere Dichtung den Schmierstoff der Lagerung abdichtet. Die kleineren Spaltdurchmesser werden jeweils zum Dichtungszwischenraum (Abstand mind. 5 mm) hin ausgerichtet. Eingedrungene Flüssigkeit kann in der zwischenliegenden Abflussbohrung zurückgeführt werden. |
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